Sonntag, 15. februar 2009
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Vor nicht allzu langer Zeit trug sich folgende Geschichte in einem kleinen Walde zu.
Der Wald war bevölkert mit Tieren allerlei Art, die friedlich miteinander lebten.
So lebten sie nun schon lange friedlich miteinander zusammen, jeder nach seiner Art und Weise und alle achteten und schätzten sich
gleichermaßen.
Eines Tages, als das Pfauenfräulein mal wieder durch den Wald stolzierte, um sich von allen bewundern zu lassen, entstand unter den
Waldbewohnern eine allgemeine Unruhe. Die männlichen Bewohner murmelten etwas von wahrer Schönheit und Anmut, während sich in den Augen der Frauen der blanke Neid widerspiegelte.
Jede Frau wollte so sein wie das Pfauenfräulein - schön und bewunderswert.
Und so geschah es, dass binnen kürzester Zeit jedes junge Mädchen der Waldbewohner sich in Pfauenfedern kleidete, um genauso auszusehen wie
das Pfauenfräulein.
Nur eine junge Ente entzog sich alledem und wurde so wegen ihrer schlichten Erscheinung immer weniger von den anderen beachtet.
Eines Tages zog ein junger Löwe, der Sohn des Königs, auf der Suche nach einer Braut durch den Wald.
Es wurde ein großes Fest veranstaltet. Alle heiratsfähigen jungen Waldbewohner erschienen in schönsten Pfauenkleidern. Nur die Ente
nicht.
Dem Prinzen gefielen die jungen Mädchen sehr gut, doch voneinander unterscheiden konnte er sie nicht. Die junge Ente fiel durch ihre eigene,
besondere Schönheit auf.
Und so ergab es sich, dass sie heirateten und glücklich wurden.
Die Moral von der Geschicht:
Sei Du selbst und verkleide Dich nicht!!!
veröffentlicht in: Geschichten
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von Amanda McHaley
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